Ordnung im Kleiderschrank: Tipps gegen Unordnung, Kleiderbeulen und Co. - FamilySurf - Freizeit, Natur, Gesundheit & Lifestyle

Ordnung im Kleiderschrank: Tipps gegen Unordnung, Kleiderbeulen und Co.

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Wer kennt diese Situation nicht: Man ist spät dran für ein wichtiges Meeting oder das Treffen mit dem Familien- oder Freundeskreis und will nur noch schnell das Lieblingshemd oder das Lieblingskleid aus dem Schrank ziehen. Und dann stellt man fest, dass genau dieses Kleidungsstück im Schrank zusammengedrückt wurde, dass es aus der Form geraten ist oder schlimmer noch – es nicht aufzufinden ist. „Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung mit Kleiderbügeln kenne ich die Probleme vieler Menschen: Kleiderbeulen, fehlende Stabilität, schlechte Materialien oder einfach Unordnung im Kleiderschrank. Größenteils sind ungeeignete Bügel die Ursache. Durch individuelle und innovative Kleiderbügel gibt es jedoch für jedes Kleidungsstück den richtigen. So lässt sich nicht nur Ordnung schaffen, sondern auch ein positives Gefühl bei jedem Gang zum Kleiderschrank“, sagt Michaela Schenk, Inhaberin und Geschäftsführerin des Kleiderbügelherstellers MAWA GmbH. Sie gibt Tipps und Tricks zur Schrankorganisation und zu Kleiderbügeln:

  1. Systematisieren, kategorisieren, rotieren

Um die Zeit für die Kleidersuche zu begrenzen, gilt es die am häufigsten getragene Kleidung an der am einfachsten zugänglichen Stelle im Schrank zu platzieren. Zudem ist es hilfreich, Kleidung nach Typ zu kategorisieren, dann nach Farbe und bei Bedarf innerhalb der einzelnen Farben zum Beispiel nach Stil oder Material. So lassen sich Blusen oder Hemden von Weiß bis Schwarz oder Schwarz bis Weiß ordnen – beginnend mit der häufiger getragenen Farbe. Als Unterkategorie bietet sich beispielsweise die Ärmellänge an. Zudem sollten Fashionistas bei der Anordnung ihrer Modestücke nach dem Rotationsprinzip vorgehen und sie innerhalb der Unterkategorie immer wieder neu vornehmen. Menschen neigen nämlich dazu, nur das zu tragen, was sie sehen, und nutzen ohne Rotation meist nur 20 Prozent ihrer Garderobe.

  1. Ablagefläche integrieren

Viele Schränke und Ankleidezimmer haben mittlerweile Inseln und Ablagen, die für Schmuckkästchen, Make-up, Portemonnaies und dergleichen genutzt werden können. Wer keine solche Fläche in seinem Schrank hat, kann beispielsweise ein ausziehbares oder ein nach oben beziehungsweise unten klappbares Regal hinzufügen. Solche freien Ablagemöglichkeiten bieten auch Platz, um Kleidung nach dem Waschen zusammenzulegen.

  1. Das W3-System nutzen

W3 bedeutet: Leg es weg, gib es weg oder wirf es weg. Im Laufe des Lebens kaufen Menschen immer wieder neue Kleidung – die einen häufiger und gern, die anderen seltener und meist nur nach Bedarf. Egal wann und warum der Kauf stattfindet: Es ist empfehlenswert, für jedes neue Kleidungsstück direkt einen Aufbewahrungsort zu suchen. Wenn dieses aus dem Schrank genommen wird, sollte es nach dem Gebrauch auch wieder an dieselbe Stelle gehängt werden. Kleidungsstücke, für die es keinen Bedarf mehr gibt, gilt es nicht einfach herumliegen zu lassen, sondern diese wegzugeben oder wegzuwerfen.

  1. Richtige Kleiderbügelbreite vermeidet Beulen

Menschen tragen unterschiedliche Konfektionsgrößen, weshalb sie auch verschiedene Bügelbreiten benötigen. Die Breite des Bügels richtet sich nach der Länge des Kleidungsstücks vom Kragen bis zur Schulter. Der Bügel sollte nie über die Schulternaht hinausgehen – so entstehen Beulen. Bei zu kleinen Bügeln verziehen sich Modestücke gegebenenfalls. Auch der Neigungswinkel des Bügels ist entscheidend: Zu flache Modelle erzeugen Spannung und die Kleidung hängt sich nicht aus.

  1. Passend zum Kragen oder Ausschnitt

Kragen von Blusen und Hemden sollten immer am Bügel anliegen. Dementsprechend, gilt es einen Bügel mit eckigem Kragenkopf zu wählen. Kleidungsstücke mit Rundkragen hängen besser auf Bügeln mit einer Rundung. Passende Bügel für T-Shirts, Pullover oder auch Kleider richten sich nach dem Ausschnitt und sollten ebenfalls auf Rundhalsschnitte und Kragen eingehen. Bügel mit Antirutschbeschichtung fixieren sogar Mode aus fließenden Stoffen oder Tops.

  1. An die Stabilität denken

Schwere Kleidung wie Mäntel und Jacken gehört auf Holz- oder Metallbügel, die über eine höhere Tragkraft als viele Kunststoffmodelle verfügen. Empfehlen lassen sich für diese Modestücke übrigens Bügel mit Schulterverbreitung, da sie die Schulterpartie ideal stützen.

  1. Beschichtete Bügel für Hosen

Hängen auch Hosen auf einem Bügel, lassen sich Knicke und Falten im Stoff vermeiden. Gleichzeitig hängen sich getragene Hosen über Nacht wieder aus und müssen nicht sofort wieder gewaschen und gebügelt werden. Für dieses Kleidungsstück lassen sich Klemmbügel, Bügel mit Klammern oder mit Steg verwenden. Bei den verschiedenen Modellen gilt es jedoch immer darauf zu achten, dass Stege und Klammern beschichtet sind, damit diese keine Abdrücke auf der Kleidung hinterlassen.

  1. Bügel für Accessoires

Auch Schals, Krawatten und Gürtel lassen sich mit einem passenden Accessoirebügel aufhängen. Im Gegensatz zu Schubladen und Schachteln hat man so eine viel bessere Übersicht über das eigene modische Zubehör.

  1. Tipp für das lange Abendkleid

Um auch lange Abendkleider passend zu verstauen, empfiehlt es sich, zwei Bügel zu nutzen. Dabei hängt man den oberen Teil des Kleides auf einen Bügel, der untere Teil wird am Saum mit einem Klemmbügel versehen. Das beidseitige Aufhängen schont den Saum und verhindert zudem Stoffberge auf dem Schrankboden.

  1.  Alles auf einer Höhe

Wenn der Kleiderschrank aufgeräumt und gleichmäßig aussieht, hat man direkt morgens das Gefühl, in einer schicken Boutique einkaufen zu gehen. Dafür gilt es auf die gleiche Hakenlänge der Kleiderbügel zu achten, sodass alle Kleidungsstücke dieselbe Hanghöhe haben.

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